Saisonstart 2018/19

EHC Haidlmair Ice Tigers geben nach einem fulminantem 1. Drittel eine 5:0 Führung aus der Hand

Nach ein paar Trainings und einem Trainingslager in Gmunden, mussten die Kirchdorfer aufgrund des Spielplans bereits ungewohnt früh in die Saison gegen die Grizzlies aus Linz starten.

Dass man mit wenig Trainingszeit in den Spielen oftmals viel heraus holt und die Gegner fordert ist bereits bekannt. Dementsprechend motiviert und selbstbewusst gingen die Tigers zum ersten Bully.

Im ersten Drittel lief es wie geschmiert, die Chancen wurden eiskalt genutzt und der Kirchdorfer Goalie Pramberger war ein sicherer Rückhalt. Vor allem Nußbaummüller zeigte mit seinen Sturmpartnern Rankl und Rettenbacher auf, die 5 Tore erzielen konnten und somit den Drittelendstand von 5:0 fixierten.

In der Drittelpause wurde zwar die weitere Richtung in dem Spiel ausgegeben, jedoch von den Spielern nicht mehr so umgesetzt. Die Kirchdorfer nahmen zuviele überflüssige Strafen, die den Spielfluss immer wieder unterbrachen. Die Linzer kamen besser ins Spiel und so leitete Böker mit dem Anschlusstreffer zum 5:1 eine Wende ein. Ein weiterer Knackpunkt im Spiel der Kirchdorfer war eine Spieldauerstrafe von Nußbaummüller nach einem unnötigen aber unglücklichen Zweikampf. Der Verlust des Centers der 1. Sturmlinie, der 5 Tore erzielte, würfelte die Reihen der Tigers durcheinander die fortan nicht mehr ins Spiel fanden. Weitere Strafen halfen nicht dabei wieder in die Spur zu finden. Die Rechnung dafür wurde prompt serviert, da die Grizzlies nun die Unzulänglichkeiten im Kirchdorfer Spiel ausnutzten und im zweiten Drittel auf 5:3 verkürzten. Im letzten Abschnitt wurden zu Beginn gute Chancen liegen gelassen, die den Wind aus den Segeln der besser werdenden Linzer genommen hätten. Dies rächte sich, als die Gäste den Anschluss zum 5:4 schafften. Das Übel nahm nun seinen Lauf als Fischerlehner der Grizzlies nach einem unnötigen Tritt vom Kirchdorfer Goalie attackiert wurde und beide das Spielfeld in Richtung Kabine verlassen mussten. Der Verlust des Goalies 7 Minuten vor Schluss war mental schwer zu verkraften, da nun auch eine große Aufgabe auf den Schultern des zweiten Goalies Hubner Gernot lastete, der Kalt in die heißeste Phase des Spiels kam. Er konnte sich ein paar Mal gut auszeichnen, allerdings war die Verteidigung nicht mehr effizient genug um weitere Tore zu verhindern. Mit den Treffern 5, 6 und 7 drehten die Linzer die Partie innerhalb von drei Minuten. In der 59. Minute sorgte Rankl nochmal für Spannung als er auf 6:7 verkürzte, aber in der Folge gelang nicht mehr der ersehnte Ausgleichstreffer.

Kapitän Markus Sattler: Nach einer kurzen, aber sehr effektiven Vorbereitung sind wir gut in die Saison gestartet. Wir sind auf dem richtigen Weg und können mit den Favoriten der Liga sehr gut mithalten. Mit ein paar Feinabstimmungen und cleverness im Spiel werden wir heuer noch sehr viel attraktives Eishockey bieten können, denn der Beginn war schon Top.